Die 5. Klassen im Auwald – Unser Wandertag

Wir, die fünften Klassen, waren zum Wandertag im Ingolstädter Auwald unterwegs. Unter professioneller Führung von Herrn Model vom Bund Naturschutz erfuhren wir alles über unseren schönen Auwald. Woher kommt sein Name? Was gibt es hier alles zu entdecken? Und vor allem: Warum sollten Hundebesitzer immer ihre Hinterlassenschaften beseitigen? Außerdem haben wir Kleintiere eingefangen und untersucht, die Welt durch Käferaugen betrachtet und eine Holunderpfeife gebastelt.

Treffpunkt war das kleine Messpegelhäuschen. Von da aus starteten wir los und kamen recht schnell wieder zum Stehen. Was krabbelt denn da unter dem Laub? Anhand eines Bestimmungsbuches lernten wir, wie echte Biologen Tiere zu untersuchen. Herr Model stattete uns mit Becherlupen aus und wir wurden losgeschickt, möglichst viele Tiere zu suchen. Wir fanden Schnecken, Würmer, Insekten und Spinnengetier. Nach genauer Bestimmung wurden die Tiere natürlich wieder frei gelassen.

Weiter ging es zur nächsten Station. Dort durften wir erleben, wie Käfer die Welt sehen. Nämlich nicht mit Blick nach vorne, sondern nach oben! Dazu bekamen wir Spiegel und mussten sie so vor das Gesicht halten, dass wir die Baumkronen im Sichtfeld hatten. Das sah nicht nur lustig aus, sondern hat auch einen Riesenspaß gemacht.

An der nächsten Station wurden wir losgeschickt, um Waldmaterial zu suchen. Etwas Weiches, etwas Hartes, etwas mit Zacken, etwas Farbiges, etwas Spitzes und etwas mit Muster sollten wir finden. Außerdem waren fünf verschiedene Blätter gesucht. Das Material wurde anschließend ausgebreitet und untersucht. Dabei lernten wir viel über die Vielfalt des Waldes. Leider fanden wir auch Hinterlassenschaften von Hunden, diese nahmen wir unfreiwillig an manchen Schuhen mit. Igitt!

Zu guter Letzt durften wir Holunderäste zu schönen Pfeifen verarbeiten. Wir hatten viel Spaß und haben viel gelernt. Danke an Frau Medina-Sanchez, für die Planung und an Herrn Model für die Durchführung des wunderschönen Wandertags!